Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat den Shooter Quake vom Index genommen, welches im Jahre 1996 wegen Gewalttätigkeit indiziert wurde.
Das damals grafisch anspruchsvolle Computerspiel Quake wurde bereits nach wenigen Tage nach erscheinen, wegen der extremen Gewaltdarstellung auf den Index gesetzt. Durch das verhängte Verbot wurde Quake zu einer der größten Erfolge der Computerspielegeschichte.
Trotz der inhärenten Tötungsbejahung sei der Shooter nicht länger eine verrohende Wirkung auf jugendliche Spieler zu befürchten, da die Gewaltszenen weder als realistisch oder detailliert seien, so die BPjM in ihrer Begründung.
Wie bereits bei Doom hat der Publisher ZeniMax Media eine vorzeitige Prüfung auf Entfernung vom Index beantragt. Normalerweise werden Titel automatisch nach 25 Jahren vom Index genommen.




