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Home Meldungen 2010 Durchschnittlicher Spieler ist ein Abiturient

Durchschnittlicher Spieler ist ein Abiturient

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Universität HohenheimDie Universität Hohenheim förderte bei einer repräsentativen Studie über deutsche Computerspieler einiges erstaunliches zutage, denn danach sind Computerspieler eher männlich und höher gebildet.


Anhand der Gesamtbevölkerung spielen bei 24% etwa 16,8 Millionen Menschen ab 14 Jahren in Deutschland Computerspiele. Dabei sind es ehr männliche Personen und mit einer höhreren Bildung. Männer spielen mit zunehmenden Alter eher weniger und auch seltener mit anderen Computerspielern. Die weiblichen Spielerinnen sind eher in der Minderheit. Das ergab eine Studie "GameStat" der Universität Hohenheim, bei der 4.506 zufällig ausgewählte Personen über 14 Jahren telefonisch befragt worden sind. Auch zeigte die Studie, das das Klischee der Computerspieler des männlichen, sozial und isolierten Jugendlichen nicht mehr tragbar ist.

GameStat ist ein Teil des Projekts "The social fabric of virtual life", welches der europäische Forschungsrat im Rahmen des Exzellenz-Programms "Starting Grants" über einen Zeitraum von 5 Jahren fördert.

Alter

In der Hinsicht des Alters spielen 22 % der Erwachsenen Computerspiele, wobei der Anteil auf 26 % geht, wenn man Erwachene bis zum Rentenalter hinzuzählt. Prof. Dr. Thorsten Quandt erklärt, „das inzwischen Computer- und Videospiele eine Freizeitbeschäftigung für Millionen von Deutschen geworden sind und dass das Hobby Gaming in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.”

Gemeinsam an der Konsole statt isoliert und online

Bei der Studie stellte sich heraus, das viele Spieler lieber gemeinsam Spielen als alleine zu hause. 81 % der Gamer spielt manchmal allein gegen den Computer, aber nur 29 % tun dies immer. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Ruth Festl erklärt, „das es den klassischen "Hardcore Gamer, der alleine vor dem Computer sitzt, eher der Vergangeheit angehört und Spieler lieber mit anderen Betragten gemeinsam spielen.”

Die Geliebtheit liegt klar beim gemeinsamen Spielen über die Konsole und Online, wobei 39 % der Befragten online mit anderen Spieler spielen und 55 % lieber gemeinsam mit Freunden oder Bekannten im heimischen Wohnzimmer spielen. Die Ergebnisse zeige, so Prof. Dr. Thorsten Quandt, „das in bisherigen Studien das co-located gaming bei Multiplayer Spielen laum beachtet wurde, welche in der Beliebtheit klar vor dem Online Gaming liegt.”

Soziale Komponenten

„In der Studie zeigte sich ein unerwarteter Alterseffekt, in der die Jüngeren Spieler nicht die Alleinspieler sind, sonders die Älteren”, so Ruth Festl, was die Wissenschafter zum Schluss bringt, das besonders bei der Altersgruppe 14 bis 29 Jahren die soziale Form des Spielens besonders wichtig ist.

Co-loaded Gaming ist mit 63 % im Familienkreis wichtiger als mit 47 % bei Erwachsenen ohne Kindern, während beim Online Gaming kaum ein Unterschied festzustellen ist

Bildung und Geschlecht

In der Befragung stellt sich deutlich heraus, bei Computerspielern der Anteil an Abiturienten mit 29 % höher ist, als der Anteil (22 %) der Personen an der Gesamtbevölkerung. Laut der Studie haben nur 19 % der Spieler einen niedrigeren Bildungsabschluss als die mittlere Reife mit 22 %. Der Anteil mit Hochschulabschluss liegt bei 19 %.

Im Kampf der Geschlechter liegen die Männer mit 30 % gegenüber den Frauen mit 19 % klar vorne, wobei die Anzahl der weiblichen Spielerinnen deutlich zugenommen hat. Alleine spielen beide Geschlechter mit 81 %, wobei beim gemeinsamen Spielen die Männer überraschend mit 48 % gegenüber den Damen mit nur 25 % die Nase vorn haben.

https://online.uni-hohenheim.de/74504.html?&tx_ttnews[tt_news]=7338
https://sofoga.uni-hohenheim.de/index.php?id=83372
https://sofoga.uni-hohenheim.de/uploads/media/Pressemeldung_GameStat_Hohenheim.pdf

 

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