Am letzen Donnerstag hatte das Portal und Computerspiele Sammlung Gaming History ein Interview mit dem Stader Tageblatt. In einem Gespräch mit Frau Radje wurden über interessante Dinge aus dem Bereich der Computerspiele geplaudert.
Schnell kam man ins Gespräch und Stefan von Gaming History erzählte von seiner Sammelleidenschaft von alten und neuen Computerspielen. So erzählte Stefan, welche Computerspiele seine derzeitigen Favoriten sind. Darunter waren die Echtzeitstrategiespiele Command & Conquer : Generals und Warhammer 40.000 : Dawn of War. Auch das Fussball Managerspiel Bundesliga Manager Professional war darunter.
" Artikel aus dem Buxtehuder Tageblatt vom 15. Oktober 2010
Quelle : Stader Tageblatt / Radje
Riesenauswahl am Computer
Im Apenser Jugendraum können am Freitag und Sonnabend alte und neue PC-Spiele getestet werden
REVENAHE. Stefan Noe ist ein Computerspielefan der ersten Stunde. Ende der 80er Jahre begann er auf dem Commodore 64 und dem Amiga zu spielen. Heute besitzt der Revenaher über 1300 Spiele. Seine Sammelleidenschaft dient nicht bloß dem Selbstzweck. Regelmäßig lässt er Jugendliche seine Spiele testen und informiert Eltern über den Umgang mit Computerspielen.
Sein Arbeitszimmer ist inzwischen fast zu klein für all die Spiele, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. In Zweierreihen stehen sie in dem überfüllten Regal. Nein, alle habe er nicht gespielt, sagt Stefan Noe. Ihn habe schlicht das Sammelfieber gepackt. Ohnehin interessiere ihn weniger das Spiel an sich, sondern die Geschichte dahinter, die Macher und ihre Ideen. Stefan Noes Augen leuchten, wenn er alte Verpackungen hervorkramt, in denen richtig dicke Anleitungen stecken. Das gebe es heute gar nicht mehr, bedauert Stefan Noe. "Ein Stück Kulturgeschichte", nennt er seine Sammlung. 2008 hat er eine eigene Spieleseite im Internet gestartet.
Spaß am Spielen hat er nach wie vor. Dabei kommt es dem 43-Jährigen nicht darauf an, dass die Spiele hochmodern sind. Auch die primitivsten Graphiken und Formate könnten extrem unterhaltend sein. Den "Bundesliga Manager Professional" aus dem Jahr 1996 hält er immer noch für eines der besten Sportmanagerspiele. "Mit den einfachsten Spielen kann man den größten Spaß haben", sagt er. Vor allem, wenn in Gruppen gespielt werde.
Darum stellt er seine Sammlung gerne für Spieleabende zur Verfügung. Den nächsten Abend veranstaltet er gemeinsam mit Apensens Jugendpfleger Jens Neumann am Freitagabend im Apenser Jugendraum. Von 17 bis etwa 21 Uhr können Kinder und Jugendliche vorbeikommen und die unterschiedlichsten PC-Spiele ausprobieren. "Wer einen eigenen Laptop hat, sollte den mitbringen", sagt Noe. Er selbst werde fünf Rechner aufbauen. Einmal im Monat sollen diese Spieleabende in Apensen stattfinden.
Stefan Noe legt Wert darauf, dass die Jugendlichen einen vernünftigen Umgang mit den Computerspielen erlernen. Aus diesem Grund möchte er auch die Eltern an die Hand nehmen und ihnen zeigen, was die Sprösslinge eigentlich spielen. Sie sind eingeladen, am Freitagabend mitzukommen oder sich am Sonnabend im PC-Café umzuschauen. Das Café ist von 10 bis 16 Uhr ebenfalls im Apenser Jugendraum eingerichtet, lädt aber nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Klönen ein.
Stefan Noe, selbst Vater einer dreijährigen Tochter, will den Eltern Sorgen nehmen. "Phasen, in denen Kinder viel spielen, sind normal", sagt er. Suchtgefahr bestehe seiner Meinung nach nur, wenn das Kind ausschließlich alleine spiele und den Kontakt zur Außenwelt verliere.(rl) "
Auch über die Veranstaltungen wurde gesprochen, welche Stefan mit seinem Projekt Gaming History in Verbindung mit der Jugendpflege der Samtgemeinde Apensen für Kinder und Jugendliche veranstaltet. So haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit einmal im Monal Computerspiele an einem Freitag Abend in den Jugendräumen der Samtgemeinde Apensen auszuprobieren.
Im Rahmen der Herbst Ferienprogramms der Jugendpflege Apensen wurde ein PC Cafe mit zahlreichen Exponanten der Computergeschichte organisiert, bei dem Eltern sich das Hobby Ihrer Kinder anschauen können. Bei Kaffee und Kuchen soll dann über die Welt der Computerspiele und Fragen der Eltern zu dem Thremenbereich geplaudert werden.
Ein weitere Geprächsteil war die Gesamtheit rund um die Computerspiele, wie das Computerspiele jetzt auch als Kulturgut gelten und daher der Nachwelt erhalten werden sollen, wobei in der Vergangenheit Verpackungen und Inhalte diverser Spieletitel besser und interessanter gestaltet waren. Dazu gehörte auch das Suchtpotenzional, welche von dem Bereich der Unterhaltungsmedien ausgeht und aus diesem Grund die Kinder und Jugendliche aus Ihren Zimmern zu einem gemeinsamen Spielen einladen will.
Nach dem einstündigem Gepräch und Veröffentlichung in der Tageszeitung wurde ich von etlichen Lesern zu dem Bereicht positiv angesprochen.


