Der kulturelle Aspekt, Computerspiele zufördern und prämieren nimmt Gestalt an. So war von der Bundesregierung zu verlauten, das Preisgelder in einer Höhe von 600.000 EUR in 10 Kategorien ausgeschüttet werden sollen, welches zu gleichen Teilen von Bund und der Spielebranche kommt. Das Hauptaugenmerk gilt der Prämierung des besten deutschen Spiels mit einem Preisgeld von 150.000 EUR.Weiter wurde bekannt, das die angemeldeten Spiele von einer Vorauswahl aus je 2 Vertreter des BKM (Bundesbeauftragter für Kultur und Medien) und der Spielebranche die Entscheidungen für die Nominierungen treffen. die anschliessende Haupt Jury wird dann aus 2 Bundestagsabgeordneten, 5 Vertreter des BMK und weitere 7 Vertreter aus der Spielebranche, welche für 3 Jahre für die Entscheidungen sorgen werden. Die Entscheidungen sollen auf der noch nicht erstellten Webseite zu lesen sein, um für ausreichende Transparenz zu sorgen.
Da bei dem Spielepreis der kulturelle Aspekt im Vordergrund steht, bleibt die Frage offen, ob auch Spiele ohne Jugendfreigabe teilnehmen dürfen, wobei jugendgefährdende Medien nicht teilnehmen dürfen.
Der Kulturpreis für Spiele soll im Frühjahr 2009 vergeben werden.


